Sonea Trilogie - Trudi Canavan [REZ #1]

In diesem Text werde ich nun die Trilogie und fortsetzung von "Die Gilde der schwarzen Magier" mal näher beleuchten. Wer diese nicht gelesen hatte, sollte jetzt nicht lesen Es könnten für euch spoiler enthalten sein! __________________________________________________ In dem Buch wird Sonea Leben weiter erzählt. Diese ist nun ein vollwertiges Mitglied der Gilde und akzeptierte Schwarzmagierin. Ihr Sohn Lorkin ist 20 und lebt ein angesehenes Leben. Seit Soneas Zwischenfall sind nun auch nicht adelige Leute mit magischem Potential geduldet und die Gilde blüht förmlich auf. Durch einen Zwischenfall meldete sich Lorkin als Assistent von Lord Dannyl als Botschafter nach Sachaka zu reisen. Sonea empfand es als Gefahr, dass ihr Sohn nach Sachaka reiste, war dort ihr Mann Akkarin früher von den Sachakanern versklavt und gejagt und am Ende auch noch getötet worden. Doch Lorkin ließ sich nicht beirren und setzte sich durch, um anschließend das Land zu erkunden. Dabei traf er auf interessante Fakten und neue Erkenntnisse, was massiv die Beziehungen der Länder beeinflusste. Auch die Geschichte von Dannyl und Tayend wurde erzählt. Da Dannyl und Tayend nun mehr krisenhaft lebten, wollte Dannyl keine Beziehung mehr mit seinem "Knaben" mehr eingehen und reiste mit Lorkin in das Land Sachaka.... Dort erkannte er erst die wahre Natur der Sachakaner und zeigte sogar Interesse an ihren Schätzen und Geheimnissen. __________________________________________________ Mein Eindruck dieses Buches ist ein ganz positiver. Als ich die letzte Trilogie über Sonea las, war ich zuerst ziemlich abgeschreckt, aufgrund des Schreibstils von Canavan. Er war nicht schwer, aber es wechselte zwischen mehreren Charakteren hin und her. In der Gilde waren es max 2 oder 3...In Sonea 4 oder 5...wenn nicht auch 6. Natürlich bekommt es dadurch die Spannung, die man sich in so manch einem Buch wünscht...Doch ebenso bekommt es den Eindruck, als ob man 3 Bücher auseinandergeschnitten hätte und dann zu einem zusammengeklebt. Das stört und schreckte mich ab. Zu der Story an sich mochte ich natürlich wissen wie es weiterging bei Sonea. Nun wurde sie aber zurückgestellt und ihr Sohn trat in das gute Licht. Zuerst eine verwirrende Ansicht, aber dadurch gewann ich auch einen Eindruck für die anderen Charaktere. Die Welt, die Canavan erschaffen hatte, war einfach und gut erklärt. Man hatte keine Informationslawine, sodass man es schwer verstand, aber es war ein sehr guter Einblick in die Welt der Magier. Noch deutlicher wurde das, durch den Einschub des Buches "Magie". Das Buch spielt mehrere Hundert Jahre zurück und erzählt die Anfänge der Gilde. Es ist nicht zwingend, aber empfehlenswert zu lesen, vor allem, da man die Kraft der Magier besser versteht. Was nun mehr im Vordergrund auch war, waren Liebesbeziehungen. Wer Jugendliche kennt, weiß, das Lorkin natürlich nun keiner sein wird, der Frauen mit einem "Mädchen-sind-doof" Blick anschauen würde. Mir persönlich störte es nicht, da die Liebe kein Oberthema wurde. Also kann man sagen, es ist nicht so quälend gewesen, sich durch Liebesschnulzen, oder normalen Beziehungsquatsch durchzuschlagen. Alles in allem, kann ich nur sagen, dass es wirklich die perfekte Ergänzung zu "Die Gilde der schwarzen Magier" war. Denn die Trilogie empfand man als unfertig, da musste einfach noch etwas passieren. Somit ergab SONEA den perfekten Schluss zu der Reihe und man erfreut sich mit jeder Seite, mit der man das Buch las.

29.1.13 17:58

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